Das Würfelspiel Dudo, in Deutschland auch unter dem Namen Perudo bekannt, erinnert ein klein wenig an Kniffel.
Bei diesem alten Würfelspiels aus Lateinamerika, das dort auch heute noch mit Begeisterung gespielt wird, geht es hauptsächlich ums bluffen. Aber auch Würfelglück und Geschicklichkeit sind nötig um nicht vorzeitig alle seine Würfel zu verlieren. Nur wer es schafft, nicht beim Bluffen erwischt zu werden und das Gebot seiner Mitspieler zu überbieten, hat Chancen auf den Sieg.
Zu Beginn des Dudo Spiels hat jeder Spieler fünf Würfel. Es wird geschätzt, wie viele Würfel einer bestimmten Augenzahl sich unter den Würfelbechern aller Spieler befinden. Es werden solange Gebote abgegeben, bis ein Spieler das letzte Gebot anzweifelt. Danach wird die Augenzahl kontrolliert. Ist das Gebot tatsächlich zu hoch, verliert der Spieler einen seiner Würfel. So werden während des Perudo Spieles laufend Würfel aus dem Spiel genommen. Der Spieler mit dem letzten Würfel gewinnt das Spiel.
Dudo (Spanisch für "bezweifle ich"), auch bekannt als Perudo ist ein beliebtes Würfelspiel in Peru. Es wird auch in Chile, Bolivien und anderen lateinamerikanischen Ländern gespielt. Es ist eine spezielle Version der Kniffel Familie, die es in vielen Formen und Varianten gibt. Dieses Spiel kann von zwei oder mehreren Spielern gespielt werden. Das Ziel besteht darin zu erraten, wie viele Würfelaugen unter dem Würfelbecher sind. Der Spieler, der eine Runde verliert, verliert einen seiner Würfel. Der letzte Spieler mit einem Würfel ist der Gewinner des Spiels.